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Trick

Trick

Der Figurenski hat eine ovale Form, besitzt aber keine Finne und deshalb rutscht man sehr leicht weg. Man beginnt, wie beim Slalom, auf zwei Skiern und wechselt dann auf einen der zweite Fuß ist dann in der hinteren Schlaufe.

Beim Figurenwettbewerb geht es darum, durch verschiedene Kunstfiguren (das geht von einfachen Drehungen zu Saltis) eine möglichst hohe Punkteanzahl zu erreichen. Die Punkte sind je nach Schwierigkeitsgrad verschieden hoch. Drei Kampfrichter entscheiden, ob die Figur korrekt ausgeführt wurde und somit gezählt werden kann. Bei einem Wettbewerb hat man zwei Versuche zu je 20 Sekunden um möglichst viele Punkte zu erreichen.

Man beginnt im Training mit den drei verschiedenen Grunddrehungen. Es sind dies:

Sideslide (90°-Drehung)
Halbe Drehung (180° -Drehung)
Ganze Drehung (360° -Drehung)
Wenn man diese Figuren beherrscht, kann man andere Figuren erlernen. Dazu bedarf es eines großen Trainingsaufwandes, da man mit dem Figurenschi leicht die Balance verlieren kann und dann stürzt. Die Figur für die man am meisten Punkte erhält ist ein sogenannter Double-Wake-Backflip ( Doppelrückwertssalto über die Welle ). Es gibt verschiedene Figurenarten, wie z.B. Toe-Hold-Figuren. Bei den Toe-Figuren wird der Fuß in einer Schlaufe am Hantel befestigt sein und man steht nur mit einem Fuß am Brett. So kann man wieder verschiedene Figuren ausführen. Beim Toe ist es wichtig, dass jemand im Boot sitzt und im Falle eines Sturzes das Seil ausklinkt, da sonst für den Läufer eine große Verletzungsgefahr besteht.

Beim Figurenlauf trägt man über den Neoprenanzug keine Schwimmweste, denn sonst könnte man sich nicht optimal bewegen. Die Geschwindigkeit beim Figurenlauf beträgt zwischen 20 und 30 km/h, je nach Wunsch des Läufers. Das Seil ist etwa 12 m lang.

Der Weltrekord im Figurenlauf liegt bei den Frauen bei 8630 Punkten, bei den Herren bei 11920 Punkten.